Seit 10 Jahren heißt es an der GLS nun schon „Be smart – don’t start“.  Und wer sich so lange und beharrlich dafür einsetzt, dass möglichst wenige Schülerinnen und Schüler dem Nikotin verfallen, für den gibt es auch eine Belohnung. Gabriele Schlünder von der AOK  überreichte allen Klassen, die im vergangenen Schuljahr an der Aktion teilgenommen hatten, 200 Euro,  und  weitere 500 Euro gab es für beliebige andere Schulprojekte. Zudem ist die GLS die Schule mit den meisten Klassen im Kreis Oberberg-Leverkusen-Rhein-Berg, die den Wettbewerb bis zum Schluss durchgehalten hat.  

Bild: Gabriele Schlünder von der AOK gratuliert den Preisträgern der GLS.

Ob im Science Lab oder bei der Berufsorientierung – die Mitarbeiter des Chemie-Unternehmens Covestro werden in Zukunft den Schülerinnen und Schülern der GLS mit Rat und Tat zur Seite stehen. Bei Kaffee und Kuchen und untermalt von der heiteren Musik der Bläserklasse wurde die KURS-Partnerschaft (Kooperationsnetzwerk Unternehmen der Region und Schulen) nun feierlich in der GLS besiegelt.

„Covestro passt hervorragend zu dem in unserem Schulkonzept formulierten Gedanken der Nachhaltigkeit“, sagte Schulleiter Bruno Bermes. „Sowohl beim Thema Umweltschutz, als auch im Umgang mit den Mitarbeitern.“ Ein Schwerpunkt wird die Zusammenarbeit in den Fachbereichen Chemie und Sozialwissenschaften sein.

Es ist die erste Lernpartnerschaft von Covestro mit einer Leverkusener Schule. Ein Ziel ist die Suche nach zukünftigen Auszubildenden. Noch gibt es zwar genug Interessenten, doch angesichts des zu erwartenden Fachkräftemangels baut Covestro schon mal vor.

Zur Unterzeichnung des Vertrages waren auch die Klassensprecher aller Klassen in der Aula erschienen und konnten anschließend beim gemütlichen Stehcafé über die tolle Gelegenheit zu Experimenten und Kalkulationen in echten Laboren diskutieren.

Bruno Bermes und Vertreter von Covestro und KURS unterschrieben den Kooperationsvertrag in der Aula der GLS.

„Oh wie schön - da sind sie wieder!" Mit diesem Ausruf werden die Bläser der GLS oftmals voller Begeisterung begrüßt, wenn sie wieder durch die Straßen ziehen, um Alt und Jung mit ihrer Musik zu erfreuen.

Wie jedes Jahr um diese Zeit spielen die Schülerinnen und Schüler aus den Musikklassen 6c und 7c und Instrumentalisten aus höheren Klassen auf den Martinszügen verschiedener Grundschulen und Kitas. Zum Auftakt schmetterten sie traditionelle Lieder wie „Ich gehe mit meiner Laterne“  und „Laterne, Laterne“ in der GGS Morsbroicher Str. Es folgen demnächst die Regenbogenschule, die Theodor-Fontane- Schule, die  Kerschensteinerschule und die Don Bosco Schule. 

Und damit nicht genug. Denn dann beginnen die Vorbereitung für das große Adventskonzert im Altenberger Dom! Das erfordert Kondition, doch der Lohn für die vielen Extra-Termine ist nicht nur gute Laune, sondern auch das Lob der Laternenträger.

„Macht es wie die Bienen! Wachst zu einer starken Gemeinschaft zusammen!“ So lautete die Botschaft, die dem katholischen Pfarrer Teller und unserem Lehrer und Leiter der Schulimkerei Reinhold Glüsenkamp zusammen mit der Schulentwicklungsgruppe Nachhaltigkeit und der Fachschaft Religion am Herzen lag.

Gemeinsam mit den schuleigenen Bienen, die in einem Beobachtungskasten auf dem Altar zu bestaunen waren, feierten die Schülerinnen und Schüler des neuen 5. Jahrgangs auf dem Naturgut Ophoven einen Open Air - Gottesdienst und lernten dabei anschaulich, inwiefern unsere Ernteerträge mit dem Fleiß der Bienen zusammenhängen. Leere Körbe wurden mit Hilfe unserer Bienen mit knackigen roten Äpfeln gefüllt und am Ende symbolisch von Mitgliedern des Bienenprojekts an alle Kinder verteilt. Familie Müller vom Obstgut Morsbroich spendete dafür dankenswerterweise 300 Äpfel.

Mein Flug ging früh morgens von Köln nach London, und dann von London nach Halifax, Kanada. Wir Austauschschüler von der Organisation Ayusa Intrax haben uns in London am Flughafen getroffen und sind von dort aus als Gruppe weiter geflogen. Der Flug hat ca. 12 Stunden gedauert und dann ging es noch drei Stunden mit dem Auto nach Woods Harbour weiter, wo ich nun wohne.

Die ersten Tage waren etwas unheimlich; man lebt im Haus von wildfremden Menschen, die man vorher noch nie gesehen hat, vielleicht mal auf Fotos oder noch nicht einmal das. Bei mir hat es einige Tage gedauert, bis ich mich an die Menschen und die Situation gewöhnt hatte.

Ich bin nun seit sechs Wochen auf Nova Scotia, einer Halbinsel im Osten von Kanada, wo man Englisch spricht. Die Menschen hier, und vor allem meine Gastfamilie, sind super nett. Hier ist es ganz anders als in Deutschland, viel weitläufiger. Es fahren keine Linienbusse und die nächste größere Stadt ist eine Autostunde entfernt. Deshalb wird auch viel von der Schule organisiert.

Das Schulsystem ist etwas anders, gefällt mir persönlich aber sehr gut. Man hat nur vier Kurse, die man zum Teil wählen darf, diese Kurse hat man dann jeden Tag. Ich persönlich hatte in der Schule bis jetzt noch keine Probleme. Die Tests, die wir geschrieben haben, sind alle gut ausgefallen und das Reden fällt einem auch viel leichter, wenn man erst mal hier ist. Die Kommunikation und die Schule sind also kein Problem.

Ziel des 14. Sponsorenlaufs der GLS war die deutsche Hauptstadt Berlin

Das diesjährige Ergebnis ist rekordverdächtig: 10.000 Euro erliefen die Schülerinnen und Schüler bei der diesjährigen Karawane und überreichten jetzt feierlich die Spende, die - wie gewohnt - zur Hälfte für die Partnerschule der GLS in Nicaragua und zur anderen Hälfte für die Ausstattung unserer Schule bestimmt ist. Bei der Spendenübergabe bedankte sich Schulleiter Bruno Bermes für den Einsatz der insgesamt 44 Läuferinnen und Läufer sowie der Organisatoren: „Es ist mittlerweile ein fester Bestandteil unseres Schullebens, aber alles andere als eine Selbstverständlichkeit, mit welchem sportlichem wie sozialem Ehrgeiz alle Beteiligten sich für einen solchen guten Zweck engagieren.“

Zur feierlichen Spendenübergabe kamen auch etliche Teilnehmer der diesjährigen Karawane, und obwohl die Karawane bereits im Juni stattgefunden hatte, waren die schönen Erinnerungen schnell wieder präsent. Schließlich war der mittlerweile 14. Sponsorenlauf für alle, die mit dabei waren, wieder ein unvergessliches Erlebnis.

Die Läufer waren am Montag, den 28.Mai um 10.30 Uhr, gestartet. Nach dem Staffelprinzip liefen immer mindestens zwei Schüler gleichzeitig, während der Rest des Teams sich in einem der sechs Kleinbusse erholen, bzw. die Zwischenzeit mit anderweitigen Aktivitäten verbringen konnte. Wie viel man lief, blieb jedem selbst überlassen und bei einigen Schülern und Schülerinnen war der Ehrgeiz so groß, dass sie sogar noch nach der Tagesetappe weitere Runden um die Unterkunft drehten. Schließlich zahlten die vorher organisierten Sponsoren der jeweiligen Läufer für jeden gelaufenen Kilometer.

Studium oder doch lieber Ausbildung?

Wie der Werdegang eines jungen Menschen verläuft, entscheidet in Deutschland noch immer oft der familiäre Hintergrund und nicht das Talent. Um das zu ändern, wurde 2011 die Initiative „Talentscouting“ von der damals Rot-Grünen NRW-Landesregierung ins Leben gerufen. Sebastian Hopp ist einer von den Talentscouts. Er ist seit dem letzten Schuljahr auch an der Gesamtschule Leverkusen Schlebusch tätig und begleitet begabte Schülerinnen und Schüler, die von Zuhause aus wenig Unterstützung bekommen, wenn es darum geht, ein Studium zu organisieren und zu finanzieren.

(von links: Prof. Dr. Sylvia Heuchemer, Sebastian Hopp, Birgit Gerdes, Bruno Bermes)

„Herr Hopp kommt einmal im Monat und steht den Oberstufenschülern als Ansprechpartner zur Verfügung“, sagt Birgit Gerdes, GLS-Abteilungsleiterin der Sekundarstufe II. Er spricht mit ihnen darüber, ob ein Studium für sie das Richtige sein könnte, und wenn ja, gibt er ihnen Tipps auf dem Weg dorthin. Dabei ist er für sie auch über das Handy stets zu erreichen. „So entsteht eine enge Beziehung, die oft noch bis ins Studium hineinreicht“, sagt Gerdes. Hopp, ausgebildeter Grundschullehrer, lässt sich von den Schülern und Schülerinnen duzen und kann auch so einige Geheimtipps geben:  Er kennt nämlich Universitäten und Adressen, auf die man nicht direkt stößt. Einen ehemaligen Schüler der GLS wies er beispielsweise auf eine Privatuni in Brandenburg hin, die dieser nun besucht.

Im Schnitt zehn Jugendliche betreut der Talentscout in der Oberstufe der GLS. Sie können sich selbst auf eine Liste eintragen oder werden von Lehrern angesprochen. Zu denjenigen, die die Hilfe des Talentscouts genutzt haben, gehören unter anderem Mirko Plenkers, Jenny Keil, Maurice Zühlsdorf und Batuhan Sanik. Sie alle haben ein Studium begonnen.

 

Offizielle Feierlichkeit zur Überreichung des Kooperationsvertrages zwischen dem Land NRW, der Technischen Hochschule Köln, der Universität zu Köln und der GLS.

 

Oft wird über „die da oben“ ganz schön geschimpft. Nehmen die Politiker das Volk noch ernst? Sind ihre Entscheidungen überhaupt noch für den Bürger – oder geht es nur darum, möglichst sicher wiedergewählt zu werden? So oder ähnlich denken leider viele. Und wie falsch diese Denkweise ist, kann man eindrucksvoll erleben und erfahren, wenn man mal in den Düsseldorfer Landtag kommt.

„Politik zum Anfassen“ bot sich uns vom Sowi-Leistungskurs des 12. Jahrgangs am 18.09. Auf Einladung des NRW-Landtagsabgeordneten Rüdiger Scholz (CDU) besuchten wir an diesem Tag unsere Landeshauptstadt Düsseldorf, genauer gesagt deren politisches Zentrum.

Der Sowi-LK der Q1 zu Besuch bei MdL Rüdiger Scholz, CDU (vorne rechts) [Foto: Rüdiger Scholz]

Wir fuhren also am besagten Tag mit der Bahn zum Landtag, allerdings erhielten wir vor unserem Besuch des Landtages noch eine Führung durch die Villa Horion, in welcher sich eine „Ausstellung“ über die Geschichte des Landesparlament unseres Bundeslandes, von der Gründung 1946 bis zur vorherigen Legislaturperiode. Für die unterschiedlichen Zeitspannen gab es dann auch verschiedene Räume mit Sitzplätzen die den Plätzen des Landtagsgebäudes der entsprechenden Zeit nachempfunden waren.

Vor einiger Zeit hat Herr Bermes mich gebeten, einen Berichte über mein Auslandsjahr zu schreiben. Das mache ich gerne, denn ich lebe zurzeit das Leben, das sich wahrscheinlich einige wünschen und erträumen. Ich wohne momentan in Bakersfield, Kalifornien, etwa eineinhalb Stunden von Los Angeles entfernt. Jeden Tag sind es hier sonnige 35 Grad bis 42 Grad warm.
Ich habe mich damals, im Oktober 2017, dazu entschlossen, ein Auslandsjahr zu machen, und ich bin sehr, sehr froh darüber, dass ich diesen Schritt gewagt habe! Denn wenn ich es nicht getan hätte, würde ich es wohl mein Leben lang bereuen. Klar, es ist hart, seine Freunde und Familie für zehn Monate zu verlassen, aber davon sollte man sich nicht abhalten lassen.
Ich konnte mir bei meiner Organisation AFS, nicht aussuchen, in welchen Staat ich kommen würde, jedoch war Kalifornien immer mein Traumstaat, und ich bin wirklich froh, hier zu sein.
Meine Gastfamilie ist toll, und ich freue mich, bei ihnen leben zu dürfen. Ich habe eine jüngere Gastschwester, die so alt ist wie mein Bruder, der auf der GLS jetzt in der neunten Klasse ist.
Vor zweieinhalb Wochen hat hier die Schule angefangen. Ich gehe nun auf die Frontier High School in Bakersfield.

Erfolgreiche Teilnahme des schuleigenen Teams beim Schulhockey-Pokal in Krefeld

Beim „Huddle“: Das Team bespricht die Taktik vor dem Spiel. (Fotos: Privat)

Anfang Juni war die GLS zum zweiten Mal beim Deutschen Schulhockey Pokal dabei. Und wieder einmal haben wir uns gut geschlagen. Die Hinfahrt war sehr lustig, da die Hälfte der Mannschaft im Wohnmobil von Herrn Tapper gefahren ist. Nach der Ankunft im Krefelder Hockeyverein CSV haben wir erst einmal in der Hitze neben dem Spielfeld die Zelte aufgebaut. Nachdem alle Mannschaften angekommen waren, begann auch schon das erste Spiel. Die GLS spielte gegen das Gymnasium Hermannswerder aus Potsdam. Wir gingen schnell in Führung, doch die Gegner hielten dagegen und erzielten zwei Tore. Nach der Halbzeitpause machten beide Schulen noch ein Tor und somit war der Endstand 2:3 für Potsdam. Das letzte Spiel des Tages spielten wir gegen das Gymnasium Hamburg-Blankenese, das dann 3:0 für uns endete.

Ein tolles Spiel: 3:0 gegen Blankenese

Nachdem alle Spieler etwas im Clubhaus gegessen hatten, kam der Nationalspieler Niklas Wellen vom CHTC, den wir dann interviewen durften und mit ihm im Anschluss den Film „Ecke-Schuss-Gold“ gucken konnten (in dem Niklas zu sehen war). Während des Films zog ein großes Gewitter auf, das zum Glück an der Hockeyanlage vorbeizog.

Anna Chalupka (Jahrgang 11) berichtet von ihren irischen Impressionen als Gastschülerin

Als Gastschülerin in Galway hatte Anna Chalupka eine tolle Zeit (in der Mitte mit Brille).
(Fotos: Privat)

Anna Chalupka verbrachte ihr elftes Schuljahr als Gastschülerin in Galway und ist von dieser Zeit begeistert, weil sie so viele Erfahrungen gewonnen hat, dass sie jedem, der an einem Jahr im Ausland interessiert ist, dieses Abenteuer nur wärmstens empfehlen kann. Warum? Das beschreibt sie sehr ausführlich und interessant in ihrem folgenden Bericht.

Mein Auslandsjahr in Galway (Irland) 2017/2018

Mein elftes Schuljahr in Irland zu verbringen war rückblickend die beste Entscheidung, die ich jemals getroffen habe.

Ende August ging es für mich vom Frankfurter Flughafen aus nach Dublin und danach mit dem Bus zu meinem neuen „Home away from home“: Galway. In meiner ersten Gastfamilie habe ich unter anderem mit meiner spanischen Gastschwester und einem ebenfalls spanischen Au-pair-Mädchen zusammengelebt – und sind nach ein paar Wochen nicht nur zu richtig guten Freundinnen, sondern zu Schwestern geworden. Besonders schön war es, dass meine Gastschwester und ich auf die selbe Schule gegangen sind, was uns beiden den Einstieg wirklich erleichtert hat. Für dieses Schuljahr war ich Schülerin im 4th Year auf dem St. Endas College Galway, das den irischen Namen „Coláiste Éinde“ trägt. Die Schule war zu Fuß nur etwa fünf Minuten vom Strand in Salthill entfernt, was im Sommer natürlich alle Schüler ausgenutzt haben.

 

Anders als in Deutschland ist das Tragen einer Schuluniform hier Pflicht, was aber ehrlich gesagt, gar nicht mal so schlecht war. Jeder musste eine blaue Hose und den Schulpulli mit einer weißen Bluse darunter tragen. Sportteams hatten ihre eigenen Jacken und Pullis, aber sonst sahen alle gleich aus. Es war echt schön, nicht jeden Morgen überlegen zu müssen, was man in der Schule anziehen soll und weil alle durch ihre Kleidung eine Einheit bilden, konnte niemand ausgeschlossen oder verurteilt werden.